<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-2337350962733607329</id><updated>2012-01-08T05:47:11.052-08:00</updated><category term='Arbeit und Markt'/><category term='Jugendarbeit'/><category term='Gesellschaft'/><category term='Gesundheit'/><category term='Sicherheitspolitik'/><category term='Menschen'/><category term='Gedanken(fetzen)'/><category term='Allgemein (also BLABLABLA...)'/><title type='text'>Blickpunkt</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Encolpius</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15971914464794739504</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://img87.imageshack.us/img87/3603/bildst9.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>19</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2337350962733607329.post-459168722230735451</id><published>2008-09-29T03:13:00.000-07:00</published><updated>2008-09-29T03:34:24.683-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jugendarbeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Menschen'/><title type='text'>Die bündische Tradition und deutsche Pfadfinderei</title><content type='html'>&lt;span style=";font-family:arial;font-size:100%;"  &gt;Der wohl elementarste Unterchied zwischen der bündischen Jugend und der Pfadfinderei, ist wohl der Enstehungsgeschichte beider geschuldet. Die Pfadfinderei ist wesentlich eher in einer festgefügten Ordnung, aus Pfadfindergesetz, -versprechen und Organisation, angesiedelt. Daher ist in der Pfadfinderei der Erziehungsgedanke vordergründiger, wohingegen in der bündischen Jugend der Erlebnisgedanke im Vordergrund steht. Der Unterschied der deutschen Pfadfinderei zur internationalen ist vor allem auch durch diesen Unterschied geprägt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;      Der Grundstein der bündischen Jugend lag in der Entstehung des "Wandervogels" um die Jahrhundertwende. Dies war eine romantische Bewegung bürgerlicher Jugendlicher, die dem autoritären Druck der Gesellschaft, das Erlebnis der Natur vorzogen, um dort zu sich selbst zu finden und nach ihren eigenen Überzeugungen zu leben. Außerdem war es eine Suche nach Abenteuer, das heißt nach unmittelbaren Erfahrungen, im Gegensatz zum verschulten und durchorganisierten Alltag. Der Versuch den eigenen Überzeugungen gerecht zu werden wird vor allem in der "Meißner-Formel" von 1913 formuliert:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Die Freideutsche Jugend will nach eigener Bestimmung, vor eigener Verantwortung, in innerer Wahrhaftigkeit ihr Leben gestalten. Für diese innere Freiheit tritt sie unter allen Umständen geschlossen ein."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/SOCrFSZEdOI/AAAAAAAAAD4/XSrFDz83nEk/s1600-h/wandervogel.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/SOCrFSZEdOI/AAAAAAAAAD4/XSrFDz83nEk/s320/wandervogel.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5251385272838681826" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Man war weniger bereit sich einer Struktur unterzuordnen. Diese Bewegung war im Anfang recht spontan in der Organisation ihrer Fahrten, also Wanderungen ins Grüne. Die Horte, also die Gruppe, die gemeinsam auf Fahrt ging, war sich oft selbst genug. Der Widerspruch, auch Konflikt, Homogenität vs. Organisation, lebt sicher bis heute in vielen Bünden fort.  So entstanden dann die verschiedenen Wandervogelbünde. Diese Tendenz zu immer neuen Spaltungen ("bündischer Spaltpilz") findet man bis heute.                  Gleichzeitig entstand unabhängig vom Wandervogel, dafür um so näher am Staat, auch in Deutschland die Pfadfinderei. Sie entwickelte sich sehr nah am britischen Vorbild. Der erste Weltkrieg führte zu einer Entfremdung zwischen Pfadfinderei und Staat und dadurch zu einem Zusammenrücken der Pfadfinder und Wandervögel. Gegenseitige Einflüsse wurden sichtbar. Die Wandervögel übernahmen das Halstuch der Pfadfinder und die Fahnen. Die Pfadfinder übernahmen die jugendlich bestimmte Führungsstruktur von den Wandervögeln und auch eine Menge Romantik. Charismatische Führungspersönlichkeiten wurden wichtiger. Die Formen und Angebote waren so attraktiv, daß viele deutsche Jugendverbände sie ganz oder teilweise übernahmen. So entstanden neben den Pfadfinder- und Wandervogelbünden viele neue Bünde.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Aus einem Zusammenschluss von Pfadfinder- und Wandervogelbünden entstand die "Deutsche Freischar", von dieser spaltete sich 1929 die "DeutscheJungenschaft vom 1.11.1929", "dj 1.11.", ab. Ihr äußerst charismatischer Führer Eberhard Koebel, besser bekannt unter den Namen "Tusk", führte einige Elemente ein, die den Begriff "bündisch" mitdefinierten. Er lebte ein Gefühl von Abenteuer und authentischem Leben durch Soldatenromantik und die Romantik ferner und fremder Länder vor. Er schrieb und redete über todesverachtende Samurai, Kosaken etc. Den anderen Bünden warf er Kompromiß und Bürgerlichkeit vor. Er führte die Kohte, die Jurte und die Jungeschaftsjacke, die "Juja", in die Jugendbewegung ein. Auch das Liedgut der Bünde ist von ihm geprägt, durch viele Kosakenlieder, Seefahrerlieder und andere wilde Lieder, die auf "Tusk" zurückzuführen sind.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/SOCr3dmDnzI/AAAAAAAAAEA/Wc1KaM3Isho/s1600-h/Tusk.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/SOCr3dmDnzI/AAAAAAAAAEA/Wc1KaM3Isho/s320/Tusk.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5251386134839402290" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Durch die Ablehnung der bürgerlichen Konventionen und des Estabishments bleibt eine gewisse Neigung zum politischen Radikalismus nicht aus. Doch muss man daneben erwähnen, daß charismatische Jugendführer der Nationalsozialisten es durchaus verstanden, die Jugend für sich zu gewinnen, was nicht zuletzt Ausdruck darin fand, daß man der Jugendbewegung staatstragenden Charakter verlieh und der bündische Grundsatz der Selbstführung der Jugend vom Reichsjugendführer Baldur von Schirach in die Hitlerjugend integriert wurde:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Jugend muss durch Jugend geführt werden."&lt;/span&gt; (Baldur von Schirach)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber auf diesem Nährboden gedieh auch der Widerstand, wie am Beispiel des Hans Scholl ("dj 1.11.") zu erkennen ist. Denn letztlich ist der staatstragende Charakter auch nur Mitwirkung an gesellschaftlicher Unterdrückung. Und wer soll der Jugend einen Vorwurf machen, hat doch das gesamte Volk, inklusive der Eliten und späteren Verfolgten, diese Entwicklungen mitgetragen. Daraus jetzt abzuleiten, der Führungsgrundsatz wäre falsch und bevormundende Führung besser ist genauso falsch, wie die Entwicklungen, die dadurch begründet werden können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/SOCscaREyUI/AAAAAAAAAEI/LTZOtCZOOcA/s1600-h/stockfechten1930.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/SOCscaREyUI/AAAAAAAAAEI/LTZOtCZOOcA/s320/stockfechten1930.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5251386769601251650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Heute haben wir ein Spektrum von rein bündischen Verbänden, bis zu den Pfadfindern, wo Spannungen zwischen bündischen Traditionen und denen der Pfadfinderei nicht ausbleiben. Da das in der Meißner Formel ausgedrückte Ideal individueller Freiheit, Wahrhaftigkeit und Verantwortung, mir wichtiger ist, als das Einfügen in eine Organisation, um mit Breitenwirkung einen gesellschaftlichen Erziehungsauftrag wahrzunehmen, stehe ich zur bündsichen Tradition und zur Selbstführung der Jugend. Denn warum einen Kompromiß eingehen, wenn man auch ohne zum Ziel kommt? Ich habe sehr junge Jugendführer gesehen, die so manchen Offizier und Manager in Sachen Führungsqualitäten in die Tasche stecken und Jungen, die durch ihren Erlebnishorizont, über mehr soziale Kompetenz und Lebenserfahrung verfügen, als mancher Erwachsene.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Es lebe die innere Freiheit!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/SOCsxKfow3I/AAAAAAAAAEQ/OYZGoO6KxeM/s1600-h/fahrt1928.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/SOCsxKfow3I/AAAAAAAAAEQ/OYZGoO6KxeM/s320/fahrt1928.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5251387126144615282" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;big&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;                            &lt;/big&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;big style="font-family: times new roman;"&gt;              &lt;/big&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2337350962733607329-459168722230735451?l=encolpius-blickpunkt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/feeds/459168722230735451/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2337350962733607329&amp;postID=459168722230735451' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/459168722230735451'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/459168722230735451'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/2008/09/die-bndische-tradition-und-deutsche.html' title='Die bündische Tradition und deutsche Pfadfinderei'/><author><name>Encolpius</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15971914464794739504</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://img87.imageshack.us/img87/3603/bildst9.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/SOCrFSZEdOI/AAAAAAAAAD4/XSrFDz83nEk/s72-c/wandervogel.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2337350962733607329.post-2577754505985046039</id><published>2008-05-23T16:13:00.000-07:00</published><updated>2008-05-23T16:15:59.380-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedanken(fetzen)'/><title type='text'>Politik und Masse</title><content type='html'>Politik wirkt auf die Masse und es ist nicht wirklich ratsam, die Masse gegen die Politik aufzubringen. Ohne den verehrten Churchill jetzt abschwächen zu wollen, sage ich, daß Demokratie zwar schwierig ist, aber tatsächlich, TATSÄCHLICH, funktioniert. Wenn eine signifikante Mehrheit meine Politik ablehnt, dann habe ich (handwerkliche) Fehler begangen dabei, zu transportieren, was ich erreichen will.&lt;br /&gt;Ich kann nunmal nicht erwarten, daß ich allein mit der Axt, Ruckizucki, ein filigranes Kunstwerk erschaffen kann. (Verdammte Sauzucht nochmal!) Um etwas Filigranes zu schaffen, braucht es Zeit. QUALITÄT ist das Stichwort! QUALITÄT! Wie oft eigentlich noch?&lt;br /&gt;Bisher hat der Pöbel noch JEDE Idee weggebügelt, die er nicht verstanden hat. Ganz gleich ob sie noch so gut war! Würde es endlich einmal einer der 'höheren Herren' berücksichtigen!? Danke!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2337350962733607329-2577754505985046039?l=encolpius-blickpunkt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/feeds/2577754505985046039/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2337350962733607329&amp;postID=2577754505985046039' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/2577754505985046039'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/2577754505985046039'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/2008/05/politik-und-masse.html' title='Politik und Masse'/><author><name>Encolpius</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15971914464794739504</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://img87.imageshack.us/img87/3603/bildst9.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2337350962733607329.post-6682522163026273527</id><published>2008-05-08T16:03:00.000-07:00</published><updated>2008-05-09T18:26:29.395-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><title type='text'>Surreales Zelebrieren und 'Politische Wende'</title><content type='html'>Das mit der 'politischen Wende' Anfang der 1990er Jahre nicht nur die DDR auf der Abfalldeponie der Geschichte gelandet ist, ist wohl kaum eine wirklich neue Erkenntnis. Nicht umsonst spricht man von einer 'Bonner Republik', im Gegensatz zur 'Berliner Republik'.&lt;br /&gt;Ein maßgeblicher Verlust an Identität ist nicht nur im Osten der 'Berliner Republik' spürbar. Auch der, von mir mit Sorge beobachtete, Verlust an Lebensqualität, geht damit Hand in Hand. Damit meine ich nicht in erster Linie Materielles und der Umstand dieses gesondert erwähnen meinen zu müssen, zeigt das Dilemma auf.&lt;br /&gt;Es geht vor allen Dingen um, im alltäglichen Leben spürbare, nicht einmal ausschließlich erfahrbare, Dinge. So mancher Akteur auf der politischen Bühne scheint den Zugang zu diesen Dingen schon lange verloren zu haben. Leider auch so Mancher der Verantwortlichen.&lt;br /&gt;Auch die Veränderungen des paneuropäischen Gedankens, im Zuge der 'politischen Wende', zeigen einen Trend zur Alltagsenthobenheit und erhabener Ignoranz über die Lebensrealitäten.&lt;br /&gt;Der Präsident der Franzosen, welcher der europäisch erfolgversprechendste Politker ist, übt sich in der Tradition der Minne, während einer opportunistischen Politikerin, die sich schon in der SED-Diktatur ins rechte Licht zu rücken wußte, der 'Karlspreis' verliehen wird. Das Volk steht draußen und der Alltag, sprich die Lebenrealität, verstummt. Ähnlich surreal nahm man wohl A.D. 1989 den 40. Jahrestag der DDR bzw. entsprechende 'Feierstunde' wahr...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://national-zeitung.de/Artikel_08/NZ20_1.html"&gt;http://national-zeitung.de/Artikel_08/NZ20_1.html&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2337350962733607329-6682522163026273527?l=encolpius-blickpunkt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/feeds/6682522163026273527/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2337350962733607329&amp;postID=6682522163026273527' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/6682522163026273527'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/6682522163026273527'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/2008/05/surreales-zelebrieren-und-politische.html' title='Surreales Zelebrieren und &apos;Politische Wende&apos;'/><author><name>Encolpius</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15971914464794739504</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://img87.imageshack.us/img87/3603/bildst9.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2337350962733607329.post-4819406635348996206</id><published>2008-03-31T15:27:00.000-07:00</published><updated>2008-03-31T15:31:58.223-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arbeit und Markt'/><title type='text'>Mindestlohn und Vollbeschäftigung in Neusprech</title><content type='html'>Die neueste Debatte der Glos'schen 'Vollbeschäftigung' hat den Beigeschmack einer Drohgebärde, wenn im Zusammenhang dazu die 'Mindestlohndebatte' erwähnt wird. Daß sich das Arbeitgeberhetzblatt 'Bild' entblödet diese Debatte in der 'BAMS' anzuregen, darf dabei nicht wundern, sondern sollte vielmehr aufhorchen lassen. Denn nach Arbeitgeberlogik ist es keineswegs so, daß eine wie auch immer geartete 'Vollbeschäftigung' auch dazu dienlich ist, daß der gemeine 'Arbeitnehmer' von seinem 'Broterwerb' tatsächlich auch leben kann. Allein die 'Zumutbarkeit', die ja durch die Gesetze, im Zusammenhang mit der 'Agenda 2010', einhergehen, stark (um es freundlich auszudrücken) 'strapaziert' worden ist, ist Maßstab. Der feist sarkastische Kommentar eines CDU Ministerpräsidenten in Sachsen, daß es ja einen Mindestlohn gäbe, dessen Name sei 'Hartz 4', läßt Einiges erahnen am Kurs der Politik.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2337350962733607329-4819406635348996206?l=encolpius-blickpunkt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/feeds/4819406635348996206/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2337350962733607329&amp;postID=4819406635348996206' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/4819406635348996206'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/4819406635348996206'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/2008/03/mindestlohn-und-vollbeschftigung-in.html' title='Mindestlohn und Vollbeschäftigung in Neusprech'/><author><name>Encolpius</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15971914464794739504</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://img87.imageshack.us/img87/3603/bildst9.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2337350962733607329.post-1294654244457595154</id><published>2008-03-22T07:21:00.000-07:00</published><updated>2008-03-22T15:25:08.296-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><title type='text'>Chrisliche Werte und das Abendland</title><content type='html'>Man mus kein Theologe sein, um zu erkennen, daß das Christentum ein kultisch-philosophisches Sammelsurium aus alten klassisch-antiken Kulten und ebenso klassisch-antiken Philosophien ist. Auch muss man kein Spezialgebiet der Kultur- oder Gesellschaftswissenschaften beherrschen, um zu erkennen, daß das Christentum vom Anbeginn an eine politische Kraft gewesen ist. Man mag jetzt in Spekulationen verfallen, ob es der Grund war, ein Konglomerat aus verschiedenen Kulten zu schaffen, um die verschiedenen Kulturen zu einen und dem kulturellen Pluralismus, aus politischem Opportunismus heraus, ein starkes Gegengewicht zu bieten. Wobei man allerdings nicht spekulieren muss, ist die Tatsache, daß die sogenannte abendländische Kultur eine starke christliche Prägung aufweist.&lt;br /&gt;Doch es ist gerde die abendländische Kultur, die immer ihre Höhepunkte dann erreichte, wenn sie das Korsett der religiösen Moral hinterfragt hat. Denn in diesem Fall sind es nicht die religiösen Werte des Christentums, die unsere abendländische Kultur prägen, sondern die klassisch philosophischen Werte. Das Verharren in religiöser Starre wird den klassischen Werten unserer abendländisch fortschrittlichen Kultur nicht gerecht. Die guten und schützenswerten Aspekte unseres Wertekanons erhalten dann immer den bitteren Beigeschmack des religiösen Dogmas, welches die individuelle und innere Freiheit unterläuft, die ja zu einem der höchsten der abendländischen Werte gehört. Dies macht eine offensive Verteidigung unserer alten Werte nahezu unmöglich, da sie, statt als bereichernd, als einschränkend wahrgenommen werden. Das Fehlen eines einheitlichen Wertekanons allerdings, macht unsere Gesellschaft schwach.&lt;br /&gt;Es ist kein Kampf der Kulturen, der uns derzeitig umtreibt, sondern vielmehr der Untergang unserer Kultur. Eine Einigung auf gemeinsame Werte scheint bei der Dividierung unserer Gesellschaft, die ja aus dem politischen Opportunismus heraus durchaus als nützlich erschien, kaum möglich. Dabei ist es wichtig, um die Freiheit, sowohl die persönliche, wie auch als menschlichen Wert allgemein, zu verteidigen, sich auf einen einheitlichen Wertekanon zu einigen. Nun kommt die Crux des Ganzen - Die Religion wird dies nicht leisten können, da sie sich eher als spalterisch erweist in einer pluralistisch freiheitlichen Gesellschaft, aber zur Verteidigung unserer freiheitlichen Gesellschaft ist es notwendig. Wer kann es also wie leisten?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2337350962733607329-1294654244457595154?l=encolpius-blickpunkt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/feeds/1294654244457595154/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2337350962733607329&amp;postID=1294654244457595154' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/1294654244457595154'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/1294654244457595154'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/2008/03/chrisliche-werte-und-das-abendland.html' title='Chrisliche Werte und das Abendland'/><author><name>Encolpius</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15971914464794739504</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://img87.imageshack.us/img87/3603/bildst9.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2337350962733607329.post-1765524670170554315</id><published>2008-03-20T01:28:00.000-07:00</published><updated>2008-03-20T01:36:58.161-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><title type='text'>Weil heute dein Geburtstag ist...</title><content type='html'>Ich habe gestern wieder einmal Nachrichten geschaut. Der Irakkrieg wird 5 Jahre alt. Ein knuffiges Kindergartenalter.&lt;br /&gt;Es ist immer wieder nett zu beobachten, wie sich die Massenmedien um die Wahrheit und das Ausmaß des kriegerischen Terrors drücken. Dabei wird offenkundig welche Interessen sie damit verfolgen. Auch die Taktik, ein Mindesmaß an Kritik zu üben, um den 'Konsumenten' einzulullen und sein Bedürfnis nach Kriegsschelte zu erfüllen, geht immer wieder massenwirksam auf. Würde die Presse allerdings unparteiisch ihren Bildungsauftrag wahrnehmen, würde eine Welle der Erschütterung, ein wahrer Ruck, durch das Land gehen. Damit hat man allerdings schon schlechte Erfahrungen gemacht, als der große Bündnisbruder das kleine Viet Nam 'befreien' wollte. Wenn auch der trotzige Präsident der USA 'seinen' Feldzug, den er mit göttlicher Hilfe führt, als ethisch einwandfrei und erfolgsgekrönt darstellt, erinnert das mehr und mehr an diese erwähnten Zeiten. Am damaligen Ende läßt sich nichts mehr wirklich schön reden oder schreiben. Aber wie haben die 'Veteranen' immer betont und betonen es noch heute? "Die Schlachten haben wir alle gewonnen!" So macht es der US-Amerikaner - siegreich verlieren. Obwohl ich der Geschichte nicht vorweggreifen möchte, denn für ein Fazit des Krieges im Irak ist es noch zu früh. Aber wenn es mit aller Härte, eines Tages, dem wahrhaft gottesfürchtigen US-Bürger um die Ohren fliegen wird... Dann will ich hoffen, daß der Satz zutrifft: "The land of the brave..."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27181/1.html"&gt;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27181/1.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://sozial-gangbang.blogspot.com/2008/03/5-jahre-krieg-im-irak-1-million-tote.html"&gt;http://sozial-gangbang.blogspot.com/2008/03/5-jahre-krieg-im-irak-1-million-tote.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2008/03/19/5-jahre-krieg-gegen-den-irak/"&gt;http://www.mein-parteibuch.com/blog/2008/03/19/5-jahre-krieg-gegen-den-irak/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=1516"&gt;http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=1516&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2337350962733607329-1765524670170554315?l=encolpius-blickpunkt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/feeds/1765524670170554315/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2337350962733607329&amp;postID=1765524670170554315' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/1765524670170554315'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/1765524670170554315'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/2008/03/weil-heute-dein-geburtstag-ist.html' title='Weil heute dein Geburtstag ist...'/><author><name>Encolpius</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15971914464794739504</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://img87.imageshack.us/img87/3603/bildst9.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2337350962733607329.post-8357331721555375276</id><published>2007-11-17T13:02:00.000-08:00</published><updated>2007-11-17T13:04:10.558-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesundheit'/><title type='text'>Nahrung: Segen oder Gift? - Aspartam</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wer kennt es nicht? Dieses eigenartige Gefühl, welches einen beschleicht, liest man sich mal die Zusammensetzung dessen durch, was wir dann und wann, oder auch öfter mal gern, als Nahrung bezeichnen. Das liest sich ganz und gar nicht so, als sollten wir es mit Genuß verzehren, sondern eher wie die Zusammensetzung eines Chemiebaukastens. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da gibt es viele, viele abentuerliche Geschichten. Und eine davon möchte ich nun erzählen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der kalorienbewußte Mensch verzichtet ja bekanntlich auf so manchen Genuß, vor allem wenn dieser süß ist. Will er aber auf den Genuß verzichten? Das muß er gar nicht! Denn unsere Nahrungsmittelindustrie bietet ihm vielfache Möglichkeiten den vollen Genuß, bei reduzierter Kalorienzahl zu erhalten. Klingt eigenartig? Schauen wir einmal...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eines der "Wundermittel" ist Aspartam, auch bekannt als NutraSweetä, Canderelä oder E 951. Entwickelt wurde der Stoff durch reinen Zufall, denn ein Chemiker namens James M. Schlatter suchte 1965 nach einem Mittel gegen Geschwüre (im Ernst!) für das phamazeutische Unternehmen G.D. Searle &amp;amp; Company. Nun viele Entdeckungen waren eigentlich anders angedacht als vermarktet, nehmen wir beispielsweise Botox oder Cola ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das pharmazeutische Unternehmen G.D. Searle &amp;amp; Company gehört heute zum Monsanto Konzern. Der Monsanto Konzern, mit Hauptsitz in St. Louis/ Missouri, ist bekannt als Hersteller von Chemieprodukten, vor allem Pflanzenschutzmitteln, und gentechnisch verändertem Saatgut. Ebenfalls erlangte dieser Konzern Bekanntheit durch diverse gerichtliche Auseinandersetzungen. Da gab es unter Anderem zweifelhafte Studien, zurückgehaltene Studienergenbnisse und dergleichen über Art und Wirkungsweise von Monsanto-Entwicklungen. Außerdem soll es Eingriffe in Politik und Gesellschaft gegeben haben. (Na sowas aber auch... Das gibts doch nicht, oder?)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebenso abenteuerlich klingt die Geschichte von Aspertam als Zusatzstoff in Nahrungsmitteln:&lt;br /&gt;Die für die Zulassung von Lebensmittelzusatzstoffen verantwortliche amerikanische Behörde Food and Drug Administration (FDA) lehnte eine Zulassung von Aspartam deshalb mehrere Jahre lang ab, weil Untersuchungen keine eindeutigen Ergebnisse hervorbrachten, ob es bei Ratten, einer Versuchsgruppe, krebsfördernd wirkte. Die Frage nach der Förderung von Hirnkrebs beschäftigte eine Untersuchungskommission der FDA, aus unabhängigen Beratern, im Jahre 1980. Eine Zulassung wurde, aufgrund der immernoch offenen Fragen der allgemeinen krebsfördernden Eigenschaften wiederum abgelehnt. (Die passen halt auf, so einfach geht das ja nun nicht! Oder? Hm... Mal schauen!)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der frisch vereidigte Präsident Ronald Reagan ernannte 1981  Arthur Hull Hayes zum Vorsitzenden der FDA, der noch im selben Jahr  die Zulassung von Aspartam in Trockenprodukten veranlasste, wobei er sich auf eine japanische Studie berief. Seit 1996 unterliegt es in den USA keinerlei Verwendungsbeschränkungen mehr, als Zusatzstoff für Nahrungsmittel. (Hoppla! Zu früh gefreut, spät gereut?)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die empfohlene Tagesdosis beträgt allerdings in der EU 40 mg pro kg Körpergewicht und Tag. In Deutschland müssen seit 1997 aspartamhaltige Lebensmittel mit dem Hinweis "enthält eine Phenylalaninquelle“ versehen werden. Also doch nicht ganz so "unbedenklich"? Aber der vielsagende Hinweis hilft immerhin ein Gesundheitsrisiko zu erkennen, damit man später nicht mit seinen "selbstverschuldeten" Krankheiten dreisterweise die "Versichertengemeinschaft" belastet... So ein Krankenkassenapperat will schließlich auch leben!&lt;br /&gt;Bei der Verdauung von Aspartam  entsteht beispielsweise Methanol, ein Körpergift, genau wie dessen Abbauprodukte. Außerdem darf Aspartam  von Menschen mit der verhältnismäßig häufigen angeborenen Stoffwechselerkrankung Phenylketonurie nicht eingenommen werden, also von etwa 0,15 Promille der Bevölkerung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es existieren viele wissenschaftliche Quellen, die Gesundheitsgefahren von Aspartam aufzeigen oder widerlegen. Ein Faktum ist, dass im Wissenschaftsbetrieb allgemein viele Studien von der Industrie, (ko-)finanziert werden und daher möglicherweise (bin ich ein Spassvogel?) von verschiedenen ökonomischen Interessen beeinflusst sind. Zu deutsch: Die Firmen oder Lobbies, die solche Studien bezahlen, könnten, unter Umständen, eventuell, ganz klitzekleine Eigeninterssen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist eine der Anekdoten, derer es viele gibt... Also stürzen wir uns in das Abenteuer, welches man Nahrungsaufnahme nennt, mag sein dass es nur die Besten schaffen... Die Besten oder die Schaben. Viel Glück und guten Appetit!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2337350962733607329-8357331721555375276?l=encolpius-blickpunkt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/feeds/8357331721555375276/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2337350962733607329&amp;postID=8357331721555375276' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/8357331721555375276'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/8357331721555375276'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/2007/11/nahrung-segen-oder-gift-aspartam.html' title='Nahrung: Segen oder Gift? - Aspartam'/><author><name>Encolpius</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15971914464794739504</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://img87.imageshack.us/img87/3603/bildst9.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2337350962733607329.post-5000782208373027675</id><published>2007-10-30T09:21:00.000-07:00</published><updated>2008-12-11T00:04:57.566-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Menschen'/><title type='text'>Der Mythos Rockefeller  Teil 3 -  Vom Imagewechsel Anfang des 20. Jahrhunderts zur dritten Generation auf dem Weg ins 21. Jahrhundert</title><content type='html'>Anfang des 20. Jahrhunderts engagierte Rockefeller eine Art PR-Manager, der sein Bild in der Öffentlichkeit korrigieren sollte. Dazu gehörte auch die großzügige Verteilung großer Geldsummen an Stiftungen und wohltätige Zwecke.&lt;br /&gt;Einen schweren Rückschlag bei dem Versuch ein positives Bild aufzubauen, erlitt der Name Rockefeller durch das sog. Ludlow-Massaker, als sich ein Streik bei der Rockefeller-Minengesellschaft Colorado Fuel &amp;amp; Iron Co. zu bewaffneten Kämpfen ausweitete. Der Streik begann 1914 in der Minenstadt Ludlow/Colorado, um sich das Recht zur Gewerkschaftsbildung zu erkämpfen.&lt;br /&gt;Als Gegenmittel setzte der Konzern die streikenden Arbeiter (70% beteiligten sich), die überwiegend in konzerneigenen Wohnungen lebten, mitten im Winter buchstäblich auf die Straße. In einer hastig aufgebauten Zeltstadt setzten die Arbeiter den Streik fort, bis es zu ersten Schußwechseln kam.&lt;br /&gt;In erbitterten Kämpfen, die auch mit Maschinengewehren ausgetragen wurden, ging den Streikenden schließlich die Munition aus und die Milizen der Mine übten Selbstjustiz. Sie schütteten Öl über die Zelte und zündeten sie an, wobei 11 Kinder und Frauen starben.&lt;br /&gt;In den nächsten 10 Tagen dauerten die Kämpfe an, bis US-Präsident Wilson die US-Armee nach Colorado beorderte. Insgesamt starben bei den Kämpfen 33 Menschen.&lt;br /&gt;Um seinen äußerst schlechten Ruf zu verbessern, gründete John D. Rockefeller schließlich eine Anzahl von Stiftungen, die heute noch zu den größten Stiftungen der USA zählen und die ihn heute in erster Linie als Philanthropen erscheinen lassen. Zusammen mit Andrew Carnegie gilt er als der größte amerikanische Philanthrop überhaupt.&lt;br /&gt;Mit seinem Geld legte er u.a. den Grundstein für die Gründung der Uni/Chicago, mit der die Familie auch heute noch eng verbunden ist. Die treibende Kraft für die Stiftungstätigkeiten der Familie war nicht John D. Rockefeller, sondern sein Sohn John D. Rockefeller II, der seinen Vater von seinen Projekten überzeugen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;John Davison Rockefeller II. (1874 - 1960) - Soziales Engagement und Wohltätigkeit&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/RydatCooMHI/AAAAAAAAADI/L_RHnS5OXCI/s1600-h/john_rockefeller+jr.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/RydatCooMHI/AAAAAAAAADI/L_RHnS5OXCI/s320/john_rockefeller+jr.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5127166430632489074" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;John Davison Rockefeller II. wurde am 29. Januar als fünftes Kind und einziger Sohn von John D. Rockefeller geboren. Er besuchte die Browning School in New York City und danach die Brown University. Er arbeitete für kurze Zeit in den Firmen seines Vaters. Während der Weltwirtschaftskrise unterstützte er den Bau des Rockefeller Centers und wurde dadurch einer der größten Grundstücksbesitzer in New York City. Er wurde Großaktionär der Chase National Bank, als die Bank sein Equitable Trust Unternehmen übernahm.&lt;br /&gt;John D. II. war zwar Vize-Präsident der Standard Oil of New Jersey, übte aber seit 1910 (mit 36 Jahren) keine Managerfunktionen aus und widmete sich ganz der Philanthropie und der Kultur. Er machte den Namen Rockefeller zu einem Synonym für ein großzügiges Stiftungswesen, zu einer Zeit als der Name der Familie mit einem Makel belegt war. Er stiftete 537 Mio $ für wohltätige Zwecke.&lt;br /&gt;Am meisten ist John D. II. für seine wohltätigen Werke bekannt. John D. Rockefeller gründete auf Betreiben seines Sohnes, John D. II.,1901 die Rockefeller Universität (damals noch als "Rockefeller Institute for Medical Research“) und 1913 die Rockefeller-Stiftung. Außerdem unterstützte John D. II. die Restauration des kolonialen Williamsburg in Virginia und schenkte den Vereinten Nationen ein Grundstück im Wert von 8,5 Mio Dollar für die Errichtung ihres Hauptsitzes in New York City.&lt;br /&gt;Als überzeugter Vertreter der ökumenischen Bewegung spendete er im Laufe seines Lebens beträchtliche Summen für protestantische und baptistische Institutionen, darunter die Federal Council of Churches, Union Theological Seminary, die Cathedral of Saint John the Divine und Riverside Church.&lt;br /&gt;Er hatte ein starkes Interesse am Naturschutz und kaufte Land für mehrere amerikanische National Parks, unter anderem für den Grand-Teton-Nationalpark, Acadia-Nationalpark, Great-Smoky-Mountains-Nationalpark, Yosemite-Nationalpark und Shenandoah-Nationalpark. Im Jahre 1972 wurde er postum  geehrt, mit der Namensgbung des John D Rockefeller, Jr. Memorial Parkway zwischen Grand-Teton-Nationalpark und Yellowstone-Nationalpark.&lt;br /&gt;John D.  II.  heiratete am 9. Oktober 1901 Abby Greene Aldrich (1874-1948),  Tochter des mächtigen Senators Nelson W. Aldrich von Rhode Island. Sie war sehr fortschrittlich und stiftete großzügig an die verschiedensten Organisationen. Bekannt wurde sie jedoch in erster Linie als Kunstmäzenin und Förderin von Malern. Im Jahre 1929 zählte sie dann zu den Initiatoren und Mitgründern des Museum of modern Art in New York. Seitdem ist die Familie Rockefeller bis heute eng mit diesem Museum verbunden.&lt;br /&gt;John D. Rockefeller II. und Abby Aldrich Rockefeller hatten 5 Söhne und 1 Tochter, die eine wichtige Rolle spielten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/RydauSooMII/AAAAAAAAADQ/caRo9MO18bE/s1600-h/rockefeller.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/RydauSooMII/AAAAAAAAADQ/caRo9MO18bE/s320/rockefeller.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5127166452107325570" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Dritte Generation - Macht und Einfluss bis ins dritte Jahrtausend&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/RydbmCooMLI/AAAAAAAAADo/MtOVYExgTek/s1600-h/3rd_generation.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/RydbmCooMLI/AAAAAAAAADo/MtOVYExgTek/s320/3rd_generation.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5127167409885032626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;John D. Rockefeller III (1906-1978) setzte die philanthropischen Tätigkeiten seines Vaters fort, u.a. als Präsident der Rockefeller-Stiftung.John D.  III engagierte sich besonders im Bereich der weltweiten Geburtenkontrolle (Population Council) und gründete die Asia Society. In New York war er einer der treibenden Kräfte und Finanziers für das riesige Lincoln Center Projekt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nelson Rockefeller (1908-1979) war ein bedeutender Unternehmer und Politiker und galt als der führungsstärkste der 5 Brüder.Er leitete ab 1938 den riesigen Rockefeller Center-Komplex und gründete 1947 den IBEC-Agrarkonzern mit großen Interessen in Lateinamerika.&lt;br /&gt;In der Politik schaffte es der eher liberale Republikaner nach dem einflußreichen Gouverneursposten von New York (1958- 73) bis zum US- Vizepräsidenten (1974-76). Zuvor hatte er 1960, 1964 und 1968 die Nominierung zum republikanischen Präsidentschaftskandidaten verloren. Er gründete das N. Rockefeller Institute (Rockefeller Institute of Gouvernment). Wie zahlreiche Familienmitglieder war er auch Präsident des Museum of modern Art (1939-41 und 1946-53). Nach seinem Tode 1979 wurde  der alte Familiensitz Pocantico für die Öffentlichkeit geöffnet und dem National Trust for Historic Preservation übergeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Winthrop Rockefeller (1912-1973) verließ die Metropole New York und ging nach Arkansas, wo er eine bedeutende Rolle im öffentlichen Leben spielte. Er war von 1955 bis 1964 Vorsitzender der Kommission für die industrielle Entwicklung von Arkansas und wurde 1961 Vorsitzender der Republikaner in Arkansas. Von 1967 bis 1970 war er Gouverneur von Arkansas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laurance Spelman Rockefeller (1910 bis 2004)  investierte sein ererbtes Geld und schuf sich ein eigenes Industrieimperium. So gründete er den ITEK-Konzern, war am Aufbau der Eastern Air-Fluglinie (Dir.38-60+77-81) beteiligt und finanzierte McDonnell beim Aufbau seines Flugzeugkonzerns (DC-Flugzeuge). In den 50er Jahren zog er sich aus der Industrie weitgehend zurück und investierte in die Tourismusbranche. Mit seinem umfangreichen Vermögen setzte sich der Unternehmer vor allem für Umweltschutz, Ökologie und medizinische Forschung ein. So kaufte er mit seinem Vermögen Landflächen auf, die er zur Vergrößerung von Naturparks in den Staaten Wyoming, Kalifornien, Vermont, Maine und Hawaii stiftete. Seit Ende der 1930er Jahre war er an der Wall Street als Investor tätig.&lt;br /&gt;Laurance Rockefeller verstarb im Alter von 94 Jahren in seiner New Yorker Wohnung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;David Rockefeller (*1915) ist der bedeutenste der 5 Brüder und war in den 70er Jahren einer der mächtigsten Wirtschaftsführer der Welt mit Kontakten zu den meisten wichtigen Politikern der Welt. Oft wurde er auch als Weltbankier bezeichnet. Grundlage für seine Position war die Chase Manhattan Bank, an der seine Familie beteiligt war und die er von 1960- 81 führte. In dieser Zeit stieg sie zur zeitweise größten Bank der Welt auf. Einfluß auf die Weltpolitik nahm er auch durch den Council on Foreign Relations, dessen Präsident er ab 1975 war. Dabei versammelten sich Wirtschaftsführer und Politiker aus den USA und Europa zum Meinungsaustausch. David Rockefeller ist seit längerem Mitglied der Bilderberger und zwar in dem inneren Führungskreis, der sogenannten „Advisory Group“, die u.a. für die nächsten Treffen der Bilderberger die Teilnehmerlisten erstellt (fast immer Menschen, die in der darauf folgenden Zeit politisch bedeutsam werden, u.a. Helmut Kohl 1988 ebenfalls, als in diesem Jahr „die deutsche Frage wiederaufgegriffen wurde“).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/RydauiooMKI/AAAAAAAAADg/pNO2sPxW2QI/s1600-h/companies.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/RydauiooMKI/AAAAAAAAADg/pNO2sPxW2QI/s320/companies.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5127166456402292898" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2337350962733607329-5000782208373027675?l=encolpius-blickpunkt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/feeds/5000782208373027675/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2337350962733607329&amp;postID=5000782208373027675' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/5000782208373027675'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/5000782208373027675'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/2007/10/der-mythos-rockefeller-teil-3-vom.html' title='Der Mythos Rockefeller  Teil 3 -  Vom Imagewechsel Anfang des 20. Jahrhunderts zur dritten Generation auf dem Weg ins 21. Jahrhundert'/><author><name>Encolpius</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15971914464794739504</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://img87.imageshack.us/img87/3603/bildst9.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/RydatCooMHI/AAAAAAAAADI/L_RHnS5OXCI/s72-c/john_rockefeller+jr.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2337350962733607329.post-7077953230505629660</id><published>2007-10-30T09:10:00.001-07:00</published><updated>2008-12-11T00:04:58.417-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Menschen'/><title type='text'>Der Mythos Rockefeller Teil 2  -  "Standard Oil"</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/RydYkiooMGI/AAAAAAAAADA/UhUVjITMtuI/s1600-h/so.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/RydYkiooMGI/AAAAAAAAADA/UhUVjITMtuI/s320/so.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5127164085580345442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Jahre 1871 planten einige Raffineriebesitzer um Rockefeller die Gründung einer Allianz, damit man Transportrabatte von den Eisenbahnen durchsetzen kann. Man beabsichtigte die Eisenbahnen davon zu überzeugen, dass sie Mitbewerbern, die nicht Teil der Allianz sind, höhere Preise berechnen. Die Allianz wurde dadurch begründet, dass Rockefeller, über die Standard Oil Company, Hauptanteilseigner  und Geschäftsführer einer bereits existierenden unbekannten Firma, mit dem nichtssagenden Namen South Improvement Company, wurde.&lt;br /&gt;Die South Improvement Company gab sich gegenüber den Eisenbahngesellschaften als die Vertretung der Mehrheit der amerikanischen Ölgesellschaften aus. Tatsächlich vertrat sie nur etwa 10 % der Branche. Doch gelang es, die Eisenbahnen zu überzeugen und somit Transportrabatte für die Allianz und Preiserhöhungen für die Mitbewerber durchzusetzen.&lt;br /&gt;Als Anfang 1872, versehentlich, die neuen Transportpreise frühzeitig veröffentlicht wurden und diese für Nichtmitglieder der Allianz doppelt so hoch waren wie die alten Preise, wehrten sich die anderen Ölgesellschaften. Die Ölförderer boykottierten die Standard Oil Company, die daraufhin ihre Raffinerien schloß. Ein Gericht untersagte das Anbieten von Rabatten seitens der Eisenbahngesellschaften. Der amerikanische Kongress verurteilte daraufhin diese Vorgehensweise.&lt;br /&gt;Rockefeller, als einflussreicher Kunde,  indes handelte nun seinerseits Rabatte aus und bekam sie unter strenger Geheimhaltung. Auch die Ölförderer mussten ihren Lieferboykott rasch aufgeben, da sie auf die Umsätze angewiesen waren. Und so ging Rockefeller als Sieger aus der Krise hervor. Er hatte seine Rabatte und erhielt wieder Öllieferungen.&lt;br /&gt;Gegen Ende 1872 wurde die National Refiners Association gegründet, deren Vorsitz Rockefeller übernahm. Etwa 80 % aller amerikanischen Raffinerien wurden durch die Vereinigung vertreten. Als Gegenmaßnahme gründeten die Ölförderer die Petroleum Producer's Agency, die durch Förderbeschränkungen versuchte, die Rohölpreise hochzuhalten. Die National Refiners Association stimmte der Förderbeschränkung vorerst zu, nur um wenige Monate später der Petroleum Producer's Agency mit einem Totalboykott zu drohen, da diese angeblich ihre eigene Förderbeschränkung nicht einhielt. Viele kleinere Ölförderer fürchteten den Boykott, da sie hoch verschuldet waren, konnten sie sich diesen nicht leisten. So brach nur zehn Monate nach ihrer Gründung die Petroleum Producer's Agency auseinander.&lt;br /&gt;Rockefeller reiste von 1875 bis 1878 durch Amerika und überzeugte die Eigentümer der 15 größten Raffinerien, ein Teil der Standard Oil zu werden. Mit kleineren Raffinerien wurde weniger zimperlich umgegangen. Sie wurden unter Druck gesetzt und verkauften zu 40 % des Verkehrswertes oder weniger. Die Betriebsstätte der widerstrebenden Vacuum Oil Company wurden durch eine, vorsätzlich herbeigeführte, Explosion zerstört. Der Täter gestand später, für die Sabotage bestochen worden zu sein.&lt;br /&gt;Im Jahre 1879 wurden, aufgrund dieser Vorgänge, Rockefeller und einige seiner Direktoren von einem Gericht verurteilt. Allerdings wurde daraufhin ein Vergleich geschlossen. Aufgrund dieses Vergleichs, musste auf die Sonderpreise beim Transport verzichtet werden. Somit setzte man nun auf das Novum der Pipelines und die Standard Oil eignete sich, mittels der bewährten Methoden, praktisch alle Pipelines in den USA an. Um nun auch den Rest der Ölverwertungs- und Vermarktungskette unter Kontrolle zu bringen, wurde ein mächtiges Handelsnetz und ein Großhandel ausgebaut, der die Konkurrenz weitestgehend verdrängte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/RydX9SooMCI/AAAAAAAAACg/PpcPoHQask8/s1600-h/John_D_Rockefeller.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/RydX9SooMCI/AAAAAAAAACg/PpcPoHQask8/s320/John_D_Rockefeller.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5127163411270479906" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Skandale und Monopol&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stiegen in der neu entstehenden Industrie zahlreiche sog. "robber barons" in die höchsten Spitzen der Wirtschaft auf. Dabei bedienten sie sich äußerst skrupelloser Methoden. Aktionäre wurden übervorteilt, Aktienkurse nach Belieben manipuliert, Politiker wurden in großem Stile bestochen, Konkurrenten mit zweifelhaften Mitteln ausgeschaltet.&lt;br /&gt;Im Laufe dieses Prozesses entstanden in kurzer Zeit riesige Imperien, da es kaum Regularien für die Wirtschaft gab und im sprichwörtlichen "Wilden Westen" der skrupelloseste sich durchsetzte.&lt;br /&gt;In vielen Branchen entstanden große Trusts, die immer größere Teile ihrer Branche beherrschten und monopolisierten, teilweise auch zu Lasten der Verbraucher.&lt;br /&gt;Rockefeller und seine Partner bauten mit den erwähnten Methoden den ersten Riesenkonzern der USA auf und gerieten in das Kreuzfeuer der Kritik. "Wettbewerb ist eine Sünde.", sagte John D. Rockefeller einst. Daher war er bestrebt, so viel wie möglich zu kontrollieren. Seine Vision war die Vermeidung von Überschüssen und Preiskämpfen durch die Fusion aller Raffinerien in einer großen Organisation, d.h. die Monopolisierung der Branche.&lt;br /&gt;Von linker und liberaler Seite wurde er von den sog. "Muckrackers" scharf angegriffen, mit Erfolg, denn das Reformklima zu Beginn des 20. Jahrhunderts führte letztlich zur Auflösung des Standard Oil-Trusts (wie auch anderer Trusts). Am bekanntesten wurde Ida Tarbell, die mit ihrer History of the Standard Oil Company" zahlreiche Skandale offenlegte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/RydX-CooMEI/AAAAAAAAACw/6cnmCk1QhTI/s1600-h/standardoil.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/RydX-CooMEI/AAAAAAAAACw/6cnmCk1QhTI/s320/standardoil.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5127163424155381826" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Der Standard Oil Trust&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Jahre 1879 kontrollierte die Standard Oil schließlich  90 % der Raffineriekapazität in den USA.  Bis 1881 besteht die Standard Oil aus einem Geflecht von ca. 40 Firmen, die 1882 schließlich im Standard Oil Trust als neue Rechtsform, mit 9 Treuhändern und 42 Hauptaktionären, vereinigt werden.&lt;br /&gt;Im Jahre 1888 beginnt ein New Yorker Senator, den Trust zu untersuchen. Hinzu kommen Untersuchungen anderer Stellen, so dass der Druck zu groß wird. Es besteht die reale Gefahr, dass der Trust von einem Gericht zwangsaufgelöst wird. Rockefeller kommt dem zuvor, indem er den Trust selber auflöst. Er wandelt die Trust-Anteile in Einzelanteile an den Firmen des Trusts um. Da die Eigentümer der Anteile die Gleichen bleiben, bleibt auch die Macht des Monopols erhalten.&lt;br /&gt;Der amerikanische Kongress verabschiedet 1890 ein Gesetz, dass unter anderem die Verschwörung zur Absicherungen von Monopolen und unzulässige Eingriffe in den Handel verbietet. Dieser Sherman Antitrust Act führt zu einer weiteren Umorganisation von Standard Oil. Es wird die Standard Oil Company Holding (New Jersey)  gegründet. Diese Umorganisation reicht aus, um die Anwendung des Sherman Antitrust Act auf Standard Oil vorläufig zu verhindern.&lt;br /&gt;DieStandard Oil  beginnt mit dem internationalen Ausbau. Dies erfolgt in der Regel so, dass man mit bestehenden nationalen Ölhandelsgesellschaften gemeinsame Unternehmen (Joint Ventures) aufbaut. So gründet beispielsweise 1890 Standard Oil zusammen mit den Kaufleuten Franz Ernst Schütte und Wilhelm Anton Riedemann die Deutsch-Amerikanische Petroleum-Gesellschaft (DAPG). Im Jahre 1891 erfolgt zusammen mit dem Unternehmen Walter &amp;amp; Co. zu Venedig und der von Karl Wedekind gegründeten Carlo Wedekind &amp;amp; Co. die Gründung der Società Italo-Americana pel Petrolio (SIAP).&lt;br /&gt;Die DAPG heisst ab 1950 in Deutschland Esso (nach den Initialen von Standard Oil, SO), SIAP wurde später als Esso Italiana bekannt.&lt;br /&gt;Es brauchte einen mächtigen Gegner, um Standard Oil in die Knie zu zwingen. Dieser fand sich mit Präsident Theodore Roosevelt. Er hatte in seinem Wahlkampf versprochen, gegen Monopole vorzugehen, und er hielt sein Versprechen. 1906 eröffnete seine Regierung ein Verfahren gegen Standard Oil wegen des Verstoßes gegen den Sherman Antitrust Act. Im Jahre 1911 entscheidet das oberste Gericht der USA (der Supreme Court), dass Standard Oil gegen den Sherman Antitrust Act verstoßen hatte, und ordnet die Zerschlagung an, woraufhin der Shareholder Value ins Bodenlose sank. Durch überkreuzende Direktorenposten und Beteiligungen der Familienmitglieder und befreundeter Manager und Unternehmer konnte die Familie Rockefeller ihren Einfluß auf viele Nachfolgegesellschaften aufrechterhalten. Er verdiente an der nun einsetzenden Hausse nach vorsichtigen Schätzungen 200 Millionen Dollar (was 2001 etwa einem Wert von 200 Milliarden Dollar entsprach), denn die Erfindung des Automobils und der Erste Weltkrieg ließen den Bedarf an Öl in zuvor unvorstellbare Dimensionen steigen. Außerdem gewannen die Einzelkonzerne an der Börse bedeutend mehr an Wert, als die alte Trust-Organisation. Standard Oil spaltete sich in 35 einzelne Firmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/RydX9yooMDI/AAAAAAAAACo/qnDU5rak9WA/s1600-h/ourstandard.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/RydX9yooMDI/AAAAAAAAACo/qnDU5rak9WA/s320/ourstandard.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5127163419860414514" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;William Rockefeller der Bankier und Wirtschaftsmagnat&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei der Gründung von Standard Oil 1870 besass William Rockefeller einen 13% Anteil am Konzern. Er beteiligte sich nicht an folgenden Kapitalerhöhungen und verkaufte einige Aktien, so dass sich sein Anteil mit der Zeit auf 4% verringerte.&lt;br /&gt;Er saß im Vorstand von 35 Gesellschaften und leitete von 1882 bis 1911 die Standard Oil of NY (Socony), aus der sich später der MOBIL OIL-Konzern entwickelte.&lt;br /&gt;Nach der Auflösung des Standard Oil-Trusts, im Jahre 1911, zog sich William aus der Führung von Standard Oil-Gesellschaften zurück und verkaufte den Großteil seiner Anteile an seinen Bruder. Die hohen Gewinne investierte er in Eisenbahnen und Grundbesitz/Immobilien.&lt;br /&gt;Sein zweiter geschäftlicher Schwerpunkt war die National City Bank, an der sich beteiligte. Gemeinsam mit der Familie Stillman, mit der dieser Rockefeller-Zweig mehrfach verschwägert war, kontrollierte William und sein Sohn William G. die Geschicke dieser größten Bank in New York, aus der sich später die heutige Citibank entwickelte. William Rockefeller gilt auch als ein Mitbegründer des Metallgiganten Amalgamated Copper.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/RydX-CooMFI/AAAAAAAAAC4/tsakUrLK794/s1600-h/William_A._Rockefeller.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/RydX-CooMFI/AAAAAAAAAC4/tsakUrLK794/s320/William_A._Rockefeller.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5127163424155381842" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2337350962733607329-7077953230505629660?l=encolpius-blickpunkt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/feeds/7077953230505629660/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2337350962733607329&amp;postID=7077953230505629660' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/7077953230505629660'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/7077953230505629660'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/2007/10/der-mythos-rockefeller-teil-2-standard.html' title='Der Mythos Rockefeller Teil 2  -  &quot;Standard Oil&quot;'/><author><name>Encolpius</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15971914464794739504</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://img87.imageshack.us/img87/3603/bildst9.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/RydYkiooMGI/AAAAAAAAADA/UhUVjITMtuI/s72-c/so.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2337350962733607329.post-1496383522325389712</id><published>2007-10-30T08:41:00.000-07:00</published><updated>2008-12-11T00:04:58.950-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Menschen'/><title type='text'>Der Mythos Rockefeller  Teil 1 -  Der Anfang</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/RydRLiooL-I/AAAAAAAAACA/I310SrI8UPk/s1600-h/230px-GE_Building_by_David_Shankbone.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/RydRLiooL-I/AAAAAAAAACA/I310SrI8UPk/s320/230px-GE_Building_by_David_Shankbone.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5127155959502221282" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;"Reich wie Rockefeller", ist noch heute ein geflügeltes Wort. Dieser Name steht, wie kaum ein anderer für Reichtum und wirtschaftliche Macht. Aber woher kommt dieser Mythos und wie wurde er begründet?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/RydTvyooL_I/AAAAAAAAACI/8s9j_AglSoM/s1600-h/grabstelle.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/RydTvyooL_I/AAAAAAAAACI/8s9j_AglSoM/s320/grabstelle.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5127158781295734770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Ursprünge der Familie Rockefeller können ins 16. Jahrhundert nach Deutschland zurückverfolgt werden. Im heutigen Rheinland-Pfalz ist der Familienname Rockenfeller noch verbreitet und bezeichnet die Herkunft aus einem Ort namens Rockenfeld. Der Ort Rockenfeld existiert heute nicht mehr und dort wo er lag ist heute ein Stadtteil von Neuwied.&lt;br /&gt;Im 18. Jahrhundert brachen zwei Vorfahren der Familie in die neue Welt auf und nannten sich fortan Rockefeller.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;John Davison Rockefeller (1839-1937) - Erste Schritte im Ölgeschäft&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/RydUSCooMAI/AAAAAAAAACQ/KI-ytgUh1Ko/s1600-h/jdrockefeller_portrait.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/RydUSCooMAI/AAAAAAAAACQ/KI-ytgUh1Ko/s320/jdrockefeller_portrait.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5127159369706254338" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Begründer der berühmten und auch zu mancher Zeit berüchtigten Rockefeller Dynastie war John D. Rockefeller. Er wurde 1839 als zweites von sechs Kindern von William Avery Rockefeller (1810 - 1906), einem Hausierer und Quacksalber, und Eliza Davison (1813 - 1889) in Richford (NY) geboren. Mit sechzehn Jahren ging er in die Lehre, bei der Speditionsfirma Hewitt &amp;amp; Tuttle, wo er dann in der Buchhaltung arbeitete und mit 18 Jahren die Position des Buchhalters übernahm.&lt;br /&gt;Er wurde am 1. April 1858, aufgrund eines Angebotes,  mit dem jungen, englischen Maurice B. Clark und George W. Gardner, Teilhaber eines Makler- und Agenturgeschäftes, Haupthandelsprodukte waren Getreide und Fleisch. Außerdem begann im selben Jahr das große Ölgeschäft in den Vereinigten Staaten. John D. Rockefeller wurde in diesem Geschäft tätig und fand in Samuel Andrews einen guten Techniker, der die Weiterverarbeitung von Rohöl derart verbesserte, dass es fast restlos verwertet wurde. In den ersten drei Jahren seiner Tätigkeit im Ölgeschäft, arbeitete er weiterhin mit Clark zusammen, den er später auszahlte. Rockefeller grüdete 1863, mit Hilfe seines Bruders William Rockefeller, eine Erdölraffinerie, in Cleveland, und machte Andrews zum Partner. Alle Profite und Kredite wurden in den weiteren Ausbau der Firma investiert. Besonderes Augenmerk legte Rockefeller dabei auf die vertikale Integration und die Effizienz der Firma. Er ließ in seinem Betrieb eigene Fässer fertigen und sorgte selbst für den Transport des Öls; dadurch war er den meisten seiner Konkurrenten überlegen.&lt;br /&gt;In dieser Zeit lernte Rockefeller, seinen späteren besten Freund und lebenslangen Geschäftspartner, Henry Morrison Flagler kennen, den er später in die Firma holte, die ab 1867 Rockefeller, Andrews &amp;amp; Flagler hieß. Am 10. Januar 1870 wurde die Standard Oil Company gegründet, mit John Davison Rockefeller, seinem Bruder William Rockefeller, Henry Morrison Flagler, Samuel Andrews und Stephen V. Harkness als Gründungsaktionäre.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2337350962733607329-1496383522325389712?l=encolpius-blickpunkt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/feeds/1496383522325389712/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2337350962733607329&amp;postID=1496383522325389712' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/1496383522325389712'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/1496383522325389712'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/2007/10/der-mythos-rockefeller-teil-1-der.html' title='Der Mythos Rockefeller  Teil 1 -  Der Anfang'/><author><name>Encolpius</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15971914464794739504</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://img87.imageshack.us/img87/3603/bildst9.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/RydRLiooL-I/AAAAAAAAACA/I310SrI8UPk/s72-c/230px-GE_Building_by_David_Shankbone.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2337350962733607329.post-4726748810034763326</id><published>2007-10-25T03:24:00.000-07:00</published><updated>2008-12-11T00:04:59.039-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sicherheitspolitik'/><title type='text'>Der Schattenkrieg - Söldner im Einsatz für die Freiheit</title><content type='html'>&lt;div&gt;Ein bisher wenig beachtetes Thema, dass auch selten in den Medien vorkommt, obwohl es durchaus brisant ist, ist der Einsatz sogenannter Private Military Compnanies, oder PMC's. Derzeit sind solche Firmen überall auf der Welt eingesetzt, vor allem im Irak, wo teilweise mehr private Söldner im Einsatz waren, als reguläre Soldaten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Privatarmeen rekrutieren sich häufig aus ehemaligen Angehörigen von Streitkräften und Polizeieinheiten, besonders solche mit Spezialausbildngen. Diese Firmen sind deshalb so attraktiv, da sie für vergleichsweise Tätigkeiten sehr hohe Gehälter zahlen. So kann ein Angehöriger einer regulären Spezialeinheit sein Einkommen teilweise mehr als verdoppeln.&lt;br /&gt;Ihre Dienstleistungen umfassen taktisch-operative Beratung, militärisches Training, das Betreiben von Kriegsgefangenenlagern, das Aufklären und Erkunden sowie die technische, logistische und operative Unterstützung von Kampfhandlungen. Normalerweise sollen Angehörige dieser PMC's nicht zu Kampfhandlungen herangezogen werden. Wie man allerdings am Dienstleistungsspektrum sehen kann, sind die Übergänge zu Kampfhandlungen mehr als fliessend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einer der grossen Vorteile für Auftraggeber der PMC's ist der rechtliche Status der Söldner. Sie werden eigesetzt, allerdings ohne direkt in der Befehlskette der Auftraggeber, z.B. Regierungen, zu stehen. Das heisst, dass Handlungen von PMC's keine diplomatischen Vorfälle provozieren können, da sie lediglich durch einen Vertrag an die Auftraggeber gebunden sind. Der rechtliche Status des Einsatzes von PMC's ist in einer Grauzone. Sie unterstehen weder der Militätgerichtsbarkeit, noch teilweise der Gerichtsbarkeit des Einsatzlandes. Rein technisch gesehen handelt es sich bei den Angestellten der PMC's um Zivilisten, ohne Kombattantenstatus, nach der Genfer Konvention.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An einem Beispiel läßt sich die rechtliche Grauzone der PMC's recht gut veranschaulichen: Am 16. September 2007 fuhren sechs Geländewagen der, wegen ihres martialischen Auftretens unbeliebten, Firma Blackwater (North Carolina/USA) durch Bagdad, im Auftrag des US- Außenministeriums. Im Stadtteil Mansur gab es eine Explosion und die Blackwater Angestellten eröffneten daraufhin sofort das Feuer. Dabei sollen die Söldner wahllos geschossen haben, laut Augenzeugenberichten, dabei 13 Iraker verletzt und 8 getötet haben (2), unter denen sich ein Polizeibeamter befand. Die irakische Regierung drohte damit der Firma Blackwater die Lizenz für den Einsatz im Irak zu entziehen. Draufhin reagierte die US-Regierung sofort, da diese Maßnahme sie vor große Probleme stellen würde, denn immerhin soll sie der Firma Blackwater für ihren Einsatz im Irak 8oo Millionen Dollar zahlen, was sie sicher nicht umsonst macht. Außerdem kündigte das irakische Innenministerium an, die Angestellten der Firma Blackwater, die in diesen Vorfall verwickelt seien, strafrechtlich zur Verantortung zu ziehen. Das wäre absolut neu, denn bisher wurden PMC-Söldner noch nie rechtlich belangt für Übergriffe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Derzeitig sind 42 Firmen der "peace and stability industry", wie sich die PMC's selbst gern bezeichnen, im Lobbyverband der "International Peace Operations Association" (IPOA) organisiert. Die IPOA, mit Sitz in Washungton DC, wurde im April 2001 gegründet von Doug Brooks, der auch der derzeitige Präsident ist. Die IPOA kümmert sich unter Anderem um das Bild der PMC's in der Öffentlichkeit und gibt "The Journal of International Peace Operations" heraus. Die Mitgliedsfirmen der IPOA werben mit einem Verhaltenskodex, in dem sie sich zu ethischem Verhalten und zur Beachtung von Menschenrechten verpflichten, dem sogenannten "IPOA Code of Conduct". (1) Dabei geht es diesen Firmen um politische Anerkennung und weiterhin verfügen sie damit gleichzeitig über ein Instrument, um sich im Konkurrenzkampf von Wettbewerbern abzuheben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5125222270736281554" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/RyBygCooL9I/AAAAAAAAAB4/OxuFhY9QeaM/s320/ipoa.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Die PMC's sehen sich immer wieder mit Kritiken konfrontiert. Die häufigsten Kritikpunkte sind das wirtschaftliche Interesse am Krieg und dessen Fortführung, das Fehlen staatlicher Kontrolle, sowie das Fehlen von Bindungen an Verhaltensgrundsätzen und Rechenschaftspflichten. Auch die völkerrechtliche Einordnung ist ungeklärt, da die Mitarbeiter von PMC's weder Kombattanten nach der Genfer Konvention sind, noch unter die 1989 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedete Konvention gegen die Rekrutierung, Verwendung, Finanzierung und Ausbildung von Söldnern zu fallen scheinen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Weblinks:&lt;br /&gt;(1) &lt;a href="http://ipoaonline.org/php/"&gt;http://ipoaonline.org/php/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(2) &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/634/133386/"&gt;http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/634/133386/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(3) &lt;a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/cyberwar/int_sicherheit/060920_Claudius_TextPMCs_uhred2.shtml"&gt;http://www.politik-digital.de/edemocracy/cyberwar/int_sicherheit/060920_Claudius_TextPMCs_uhred2.shtml&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2337350962733607329-4726748810034763326?l=encolpius-blickpunkt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/feeds/4726748810034763326/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2337350962733607329&amp;postID=4726748810034763326' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/4726748810034763326'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/4726748810034763326'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/2007/10/der-schattenkrieg-sldner-im-einsatz-fr.html' title='Der Schattenkrieg - Söldner im Einsatz für die Freiheit'/><author><name>Encolpius</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15971914464794739504</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://img87.imageshack.us/img87/3603/bildst9.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_hrxWqXMYuUs/RyBygCooL9I/AAAAAAAAAB4/OxuFhY9QeaM/s72-c/ipoa.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2337350962733607329.post-1368534512943107540</id><published>2007-10-23T01:48:00.000-07:00</published><updated>2007-10-23T03:37:09.346-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><title type='text'>Das Bedingungslose Grundeinkommen - Leben ohne Erwerbsdruck</title><content type='html'>Es klingt genauso irritierend, wie faszinierend, wie ein Märchen - Ein Grundeinkommen, das bedingungslos jedem Mitglied einer politischen Gemeinschaft gewährt wird, ohne Bedürftigkeitsprüfung oder Arbeitspflicht.&lt;br /&gt;Was hier wie das Märchen vom Schlaraffenland klingt ist Gegenstand tatsächlicher politischer Diskussion und vielleicht schon bald Lebenswirklichkeit der Menschen in unserem Land. Man möge bedenken, dass auch andere Dinge, die ähnlich schwer bis gar nicht vorstellbar waren, heute zur Normalität gehören. Prinzipiell ist das bedingungslose Grundeinkommen eine folgerichtige Entwicklung, die aus der Steigerung der Produktivität der Wirtschaft und dem technischen Fortschritt resultiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wer geht denn noch arbeiten, wenn er nicht muss?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der Einwurf und häufigste Kritikpunkt, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen die Arbeitsmotivation verschlechtern würde, zeigt ein interessantes gesellschaftliches Phänomen auf: Man koppelt Motivation an finanziellem Erfolg. Viele Umfragen allerdings belegen, dass nur die Wenigsten aufhören würden zu arbeiten, wenn sie dazu nicht mehr gezwungen wären, um ihren Lebensunterhalt zu sichern. Für die meisten Menschen ist also Arbeit mehr als lediglich bloßer Broterwerb. Selbstverständlich gibt es auch solche Menschen, die keinerlei Interesse daran haben, produktiv tätig zu sein. Die gab es schon immer. Nur sind die Einen vermögend und können es sich 'leisten', die Anderen eben nicht. 'Auf Kosten der Früchte von Arbeit Anderer', leben beide Gruppen, die Vermögenden allerdings besser, als die Unvermögenden.&lt;br /&gt;Doch inwiefern gehört Arbeit zur Lebensqualität? Es sind doch auch heute gerade jene unmotiviert, die ihre Arbeit nicht als sinnvoll und erfüllend erleben. Das bedingungsloses Grundeinkommen macht es möglich, eine dem eigenen Lebenssinn entsprechende Tätigkeit wahrzunehmen. Wer Sinn und Erfüllung in seiner Arbeit findet, wird genauso arbeiten wie zuvor.&lt;br /&gt;Wir müssen also Ersatz für Tätigkeiten finden, in denen Menschen keinen 'Sinn’ in ihrer selbstbestimmten Lebensgestaltung mehr sehen. Die technischen Voraussetzungen dafür haben wir geschaffen und bauen diese unaufhaltsam aus. Außerdem müssten diese Tätigkeiten besser bezahlt werden als bisher.&lt;br /&gt;Es wird immer Tätigkeiten geben, für die menschliche Arbeit und menschlicher Einsatz notwendig sind. Diese Arbeiten müssen durch Sinn erfüllt sein, damit die Menschen die diese Arbeiten ausführen erfüllt werden, durch ihr Tun. Außerdem ist die Variante der Abrbeitszeitverkürzung und damit das Schaffen zusätzlicher Stellen mittel- bis langfristig ins Auge zu fassen, weil ein 'Zusatzverdienst' innerhalb von 2 bis 3 Stunden täglich bzw. 10 bis 12 Stunden wöchentlich attraktiv ist und auch Menschen in unteren Qualifikationsebenen die Möglichkeit eröffnet, Tätigkeiten wahrzunehmen, obwohl sie es zum Lebensunterhalt nicht müssten.&lt;br /&gt;Der Idee vom bedingungslosen Grundeinkommen wird oft entgegengehalten, dass sie zynisch und sozialutopisch ist, angesichts der derzeitigen Lage. Sinn und Erfüllung der beruflichen Tätigkeit, angesichts der aktuellen Situation am Arbeitsmarkt, als die wesentlichen Motive der Wirtschaft und der Werktätigen zu attestieren wäre zynisch und ebenso sozialutopisch. Zynisch ist es, den Menschen zu unterstellen, sie wüssten jenseits der Arbeit nichts mit sich und ihrer Zeit anzufangen. Ein bedingungsloses Grundeinkommen räumt vielmehr mit diesem Zynismus auf und ermöglicht den Menschen eine sinnorientiertere Lebensführung. Außerdem ist es logische Konsequenz der historisch veränderten Rahmenbedingungen von Fremdversorgung statt Selbstversorgung und von Produktivität und Überfluss statt Mangel.&lt;br /&gt;Der technische Fortschritt hat als Ziel, dem Menschen Dinge zu ermöglichen, die so ohne weiteres nicht möglich sind und den Menschen von bestimmten Tätigkeiten zu entlasten. Die Zeit ist gekommen, dass der Mensch bzw. der Faktor menschliche Arbeit zu grossen Teilen für den Produktionsprozess überflüssig geworden ist. Nun ist also die Utopie großteils Wirklichkeit und es wird Zeit dieser Wirklichkeit Rechnung zu tragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Welche Ansätze zur Umsetzung dieser Idee gibt es denn?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;In Brasilien wurden unter Präsident Lula erste Schritte für ein Bedingungsloses Grundeinkommen umgesetzt. Zur Zeit erhalten lediglich die Ärmsten einen geringen Betrag, bis 2010 sollen die Zahlungen auf die gesamte Bevölkerung ausgedehnt werden.&lt;br /&gt;In Deutschland unterscheidet man merere Modelle, die sich mit der Umsetzung befassen. Zum Beispiel das Bürgergeld nach dem "Ulmer Modell", das solidarische Bürgergeld nach Althaus (Sogenanntes "Althaus Modell") und das Grundeinkommen nach Götz Werner.&lt;br /&gt;Das bedingungslose Grundeinkommen nach dem Ulmer Modell wird grundsätzlich allen Bürgern in Höhe des vom Gesetzgeber festzulegenden Existenzminimums ausgezahlt. Finanziert wird das Bürgergeld aufkommensneutral aus einer Bürgergeldabgabe. Diese Abgabe ist ein fester Prozentsatz des Bruttoeinkommens, welche dann in einem Umlageverfahren verteilt wird.&lt;br /&gt;Wesentlich genauer sind die Vorstellungen der "Bundesarbeitsgemeinschaft Grundeinkommen in und bei der Linkspartei". Hier sollen alle über sechzehnjährigen ein Grundeinkommen von 950 Euro beziehen, plus Wohngeld. Unter sechzehn sollen Jedem 475 Euro gezahlt werden. Jeglicher Zuverdinst soll mit einer Sozialabgabe von 35% belegt werden. Der Einkommenssteuersatz soll bei einem Einkommen von 12.000 Euro im Jahr bei 7,5 % Liegen, der sich dann bis zu 25 % staffelt bei einem Einkommen von über 60.000 Euro im Jahr. Weitere Abgaben wären dann 6,5 % für Kranken und Pflegeversichrung, sowie 5 % für eine Rentenzusatzversicherung. Der Arbeitgeber soll dann eine Wertschöpfungsabgabe und einen Beitrag für die Rentenzusatzversichung jedes Arbeitnehmers zahlen.&lt;br /&gt;Die Kosten dieses Modells würden sich auf 1.598 Milliarden Euro belaufen und durch Sozialabgaben, Börsenumsatzsteuer, Sachkapitalseteuer auf Immobilien, Primärenergiesteuer, Vermögenssteuer, Tobin-Steuer auf Devisenumsätze, Luxusumsatzsteuer, Bundeszuschüsse, Umbau sozialer Sicherungssysteme finanziert werden.&lt;br /&gt;Bei diesem Modell fallen nicht nur die horrenden Kosten ins Auge, sondern auch die Umverteilung von 'Oben' nach 'Unten'.&lt;br /&gt;Der thüringische Ministerpräsident und CDU-Politiker Dieter Althaus fordert ein "Solidarisches Bürgergeld" genanntes bedingungsloses Grundeinkommen. Verbunden ist das Konzept mit einer umfangreichen Umgestaltung ("Systemwechsel") in der Steuer- und Sozialpolitik.&lt;br /&gt;Die Höhe beträgt 800 Euro, für alle über 15 und 500 unter 15, optional auf ein halbes Grundeinkommen mit einem Steuersatz von 25 % ab einem Einkommen von 1.600 Euro. Der Zuverdienst würde besteuert werden mit 25 bis 50 %. Weiterhin würde eine Gesundheitsabgabe von 200 Euro anfallen.&lt;br /&gt;Die Kosten für dieses Modell würden sich auf 585 Milliarden Euro belaufen. Die Finanzierung erfolgt durch den Wegfall von Steuerfreibeträgen, durch die Einkommens- und Lohnsteuer. Sämtliche staatlichen Transferleistungen sollen durch dieses solidarische Bürgergeld ersetzt werden.&lt;br /&gt;Das heutige System kostet den Staat 735 Milliarden Euro pro Jahr. Damit wäre ein bedingungsloses Grundeinkommen nach Althaus günstiger als das heutige System. Die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) hat das Konzept von Althaus nachgeprüft und kommt zur Feststellung: „Das Konzept (von Althaus) ist finanzierbar", so KAS-Vorstand Bernhard Vogel.&lt;br /&gt;Hier ist eine Modifizierung der staatlichen Transferleistungen zu erkennen, die einerseits eine Kostenersparnis bewirken soll und andererseits das Sozial- und Steuerwesen vereinfachen würde.&lt;br /&gt;Die Initiative "Unternimm die Zukuft" des Unternehmers Prof. Götz W. Werner, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der dm-Drogeriemarktkette, fordert ein Grundeinkommen dessen Höhe sich von 650 bis 800 Euro staffelt, mit einem Endziel von 1.500 Euro für Jeden, was wiederum in Alterklassen gestaffelt sein könnte. Dabei sollen die Einkommen durch Erwerbstätigkeit sinken, da das bedingungslose Grundeinkommen einen vom Staat finanzierten Sockelbetrag darstellt. Die Finanzierung soll vor Allem durch eine drastische erhöhung der Mehrwertsteuer erfolgen.&lt;br /&gt;Dieses Modell stellt ein Sparprogramm für Arbeitgeber dar, da es zu enormen Einsparungen in den Beschäftigungskosten für Unternehmen kommt. Das soll sich auch in geringeren Preisen niederschlagen, was die Erhöhung der Umsatzsetuer ausgleichen soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Welchen Problemen muss man denn bei den verschiedenen Finanzierungsmodellen entgegenwirken?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man untrscheidet im Wesentlichen zwischen zwei Arten der Finanzierung des bedingungslosen Grundeinkommens, einmal die Besteuerung des Konsums und zum Anderen die Besteuerung des Einkommens, auch Transfergrenzmodell.&lt;br /&gt;Beim Modell nach Götz Werner wird Einkommen überhaupt nicht versteuert, weshalb jedes Bruttoeinkommen 1:1 als Nettoeinkommen ausbezahlt wird. Das Modell nach Götz Werner schlägt zur Finanzierung des Grundeinkommens die Besteuerung von Dienstleistungen und Waren vor. Hierbei müsste das Steuersystem stark geändert werden; es würden hohe Konsumsteuern anfallen. Das könnte dazu verleiten, in größerem Maßstab Steuern zu hinterziehen. Dem hält man entgegen, dass die Konsumsteuern erst eine gewisse Höhe erreichen müssten, damit sich soetwas lohne, da sich eine solche Umstellung nur über einen längeren Zeitraum hin realisieren lässt. Bis das allerdings soweit ist, haben die Vorteile dieser Reform, nämlich niedrigere Einkommenssteuern, niedrigere Löhne, niedrigere Netto- und somit Exportpreise, die Auslandsnachfrage deutscher Produkte gesteigert und Deutschland zu einem Produktions- und Investitionsparadies gemacht. Somit würden auch die Preise im Inland auf stabilem Niveau gehalten werden. Das Problem der Schwarzarbeit wird hier vollkommen umgangen, da Einkommen durch Arbeit nicht besteuert wird.&lt;br /&gt;Die Modelle die eine Finanzierung nach dem Transfergrenzmodell vorsehen könnten relativ einfach in das bestehende System eingeführt werden . Allerdings setzen sie voraus, dass genügend Personen über Einkommen verfügen, das an den einkommenslosen Bevölkerungsteil umverteilt wird. Schwarzarbeit kann dadurch gefördert werden.&lt;br /&gt;Das Transfergrenzenmodell funktioniert ähnlich wie die negative Einkommenssteuer, wobei nach der Transfergrenze Einkommen weniger besteuert wird. Einkommen bleibt weiterhin "subventioniert" und es wird der Anreiz gegeben, über die Transfergrenze zu kommen, um weniger Steuern zu zahlen. Die Finanzierung des Grundeinkommens basiert auf den Einnahmen jenseits der Transfergrenze. Das Grundeinkommen wird mit dem Einkommen verrechnet und Einkommen bleiben versteuert. Die Finanzierung basiert hier also hauptsächlich auf der Einkommensbesteuerung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Fazit&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das bedingungslose Grundeinkommen oder 'Bürgergeld' ist eine logische Konsequenz der gesellschaftlichen und (markt)wirtschaftlichen Entwicklung und trägt den heutigen Gegebenheiten Rechnung. Außerdem würde eine deutliche Entlastung der sozialen Sicherungssysteme eintreten, sofern bei der Durchführungsplanung die politischen/gesellschaftlchen Problempotentiale bedacht werden. Eine stufenweise Angleichung vom Transfergrenzmodell hin zur Konsumbesteuerung wäre eventuell eine Möglichkeit dazu. Jenfalls bieten sich sowohl der Wirtschaft, über Einsparungen, als auch dem Bürger, über den Wegfall von Erwerbsdruck, verschiedene Vorteile, die mehr als bedenkenswert erscheinen. Langfristig wäre eine Konsolidierung der Märkte die Folge, welche durchaus ausbaufähiges Potential für die Zukunft bietet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Weblinks, Quellen und Literaturangaben&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Götz W. Werner - "Einkommen für Alle", Kiepenheuer und Witsch&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.grundeinkommen.de/"&gt;http://www.grundeinkommen.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.unternimm-die-zukunft.de/"&gt;http://www.unternimm-die-zukunft.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.d-althaus.de/"&gt;http://www.d-althaus.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.die-linke-bag-grundeinkommen.de/"&gt;http://www.die-linke-bag-grundeinkommen.de/&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2337350962733607329-1368534512943107540?l=encolpius-blickpunkt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/feeds/1368534512943107540/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2337350962733607329&amp;postID=1368534512943107540' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/1368534512943107540'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/1368534512943107540'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/2007/10/das-bedingungslose-grundeinkommen-leben.html' title='Das Bedingungslose Grundeinkommen - Leben ohne Erwerbsdruck'/><author><name>Encolpius</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15971914464794739504</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://img87.imageshack.us/img87/3603/bildst9.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2337350962733607329.post-8575168191579882770</id><published>2007-10-19T14:33:00.000-07:00</published><updated>2007-10-23T01:47:44.285-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><title type='text'>Zukunft der Geschlechtsidentität?</title><content type='html'>Dekadenz ist keine Sache, die man immer nur mit langen Ausführungen beschreiben sollte, sondern eine Sache, die man auch mal am Objekt benennen nein erfahren und leben muss! In einem Film, nein einem Buch... OK einem verfilmten Buch, gab es einen Satz, der mir diesbezüglich ein Jucken und Zucken im Zentalkortex verschaffte: "In tausend Jahren gibt es keine Männer und Frauen mehr, sondern nur noch Wichser. Und ich finde das super!" ("Trainspotting") Im Prinzip ist das eine gute Zusammenfassung für die L(e)e(h)re, die unter dem Begriff Dschändaa Mäinschtrieming (oder "Gender Mainstreaming" auf neusprech äh...neudeutsch, wenn man möchte) zu verstehen ist... Mehr oder weniger. Ich hatte wirklich viel zu lachen, als ich mir Kapriolen des Ganzen, in schriftlicher Form, zu Gemüte führte. Das würde ich jedem einmal empfehlen!&lt;br /&gt;Um jetzt zum Ausgangspunkt zurückzukehren, der objektiv erfahrbaren Dekandenz, muss man wissen, dass diese Posse, also erwähntes Gender Mainstreaming, institutionell und behördlich umgesetzt wird, also ein politisches Ziel darstellt, der auch im Bildungssystem (man erinnere sich an die Forderung "Kitas für alle!") ein wesentlicher Schwerpunkt eingeräumt wird (jaja NICHT soll, nein WIRD), wenn sie nicht sogar den Ausgangspunkt definieren soll! (Und wohl bald auch wird... hahaha) Da ja niemand möchte, dass Steuergelder einfach so sinnlos versickern, in dunklen Kanälen, oder in Händen irgendwelcher Sozialschmarotzer und Parasiten, hoffe ich im Sinne dieser Wichserpolitik inständig, dass alle den Eifer der Freiburger Stadtverwaltung teilen, die einen Leitfaden für ErzieherInnen (und vor allem den Innen) herausgegeben hat, damit "negativen Einwirkungen jungmännlicher Dominanz" schon im Kindergarten begegnet wird. Ich finde das super!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ahso... Bevor ich es vergesse - Der Sache mit der Moral, bleibe ich auch auf der Spur. Ich habe gehört in Schlafzimmern und Betten, kann man darüber mehr erfahren.&lt;br /&gt;(Vielleicht sollte ich mal einen Job als Hartz-Schnüffler wagen... Von staatswegen in der Intimsspäre schnüffeln... Interessant!)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2337350962733607329-8575168191579882770?l=encolpius-blickpunkt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/feeds/8575168191579882770/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2337350962733607329&amp;postID=8575168191579882770' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/8575168191579882770'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/8575168191579882770'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/2007/10/zukunft-der-geschlechtsidentitt.html' title='Zukunft der Geschlechtsidentität?'/><author><name>Encolpius</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15971914464794739504</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://img87.imageshack.us/img87/3603/bildst9.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2337350962733607329.post-1673003120810230349</id><published>2007-10-18T13:57:00.000-07:00</published><updated>2007-10-18T14:01:23.630-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Allgemein (also BLABLABLA...)'/><title type='text'>Die Sache mit dem Anstand der Verantwortung...</title><content type='html'>Mit der Verantwortung ist das immer so eine Sache... Ich muss dazu sagen, dass ich immer den Anstand hatte, zuzugeben, wenn ich nicht bereit war eine Verantwortung zu übernehmen, bevor ich einen Posten mit Verantwortung übernehmen sollte. EIN Grund dafür, warum ich gar keinen Posten habe! (hahaha) Andere gehen da etwas legairer mit diesem Begriff um. Ich möchte denen aber nicht weniger Anstand unterstellen, wie ich mir selbst mehr unterstelle... Der Grund dafür ist, dass ich nicht Anstand und Moral zum Primat meiner Entscheidungsfindung ernannt habe, sondern einfach Verantwortung, als ein solches abgelehnt habe. Inwiefern gleiche ich da wiederum den 'Anderen' und was sagt das aus über den 'Anstand'? Moral... Naja... Später vielleicht mal!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2337350962733607329-1673003120810230349?l=encolpius-blickpunkt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/feeds/1673003120810230349/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2337350962733607329&amp;postID=1673003120810230349' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/1673003120810230349'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/1673003120810230349'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/2007/10/die-sache-mit-dem-anstand-der.html' title='Die Sache mit dem Anstand der Verantwortung...'/><author><name>Encolpius</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15971914464794739504</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://img87.imageshack.us/img87/3603/bildst9.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2337350962733607329.post-8969487018282742179</id><published>2007-05-30T19:37:00.000-07:00</published><updated>2007-05-30T19:44:00.876-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedanken(fetzen)'/><title type='text'>Große Gedanken</title><content type='html'>Zwar fängt man Klein an,&lt;br /&gt;aber man sollte sich nicht scheuen in Gedanken Groß zu sein,&lt;br /&gt;denn so lernt man zu denken wie die Großen&lt;br /&gt;und ihre Schritte zu bewerten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie soll man überhaupt Etwas erreichen,&lt;br /&gt;wenn man nicht einmal die Möglichkeit&lt;br /&gt;für etwas Großes im Auge hat?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2337350962733607329-8969487018282742179?l=encolpius-blickpunkt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/feeds/8969487018282742179/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2337350962733607329&amp;postID=8969487018282742179' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/8969487018282742179'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/8969487018282742179'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/2007/05/groe-gedanken.html' title='Große Gedanken'/><author><name>Encolpius</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15971914464794739504</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://img87.imageshack.us/img87/3603/bildst9.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2337350962733607329.post-4513109712311030544</id><published>2007-05-12T11:49:00.000-07:00</published><updated>2007-05-12T11:51:18.539-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedanken(fetzen)'/><title type='text'>Verfestigung</title><content type='html'>Sowohl im Frieden, als auch im Kriege ist die größte Gefahr das Herausbilden von Automatismen, diese künden von Verfestigung in Struktur und Prozessen. Diese Verfestigung führt unaufhaltsam zur humanen, materiellen und ideellen Auszehrung und somit zum strukturellen Untergang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wird dieser Entwicklung nicht rechtzeitig entgegengewirkt, ist ein Anknüpfen an Werte, die sich als nutzbringend erwiesen haben, nicht mehr möglich. Denn der humanen und materiellen Auszehrung ist es zu verdanken, dass nützliche ideelle Werte, das heisst moralische und prozesssuale, nicht mehr von den verfestigten Problematiken getrennt werden können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei der humanen Auszehrung ist die tatsächliche physische Zerstörung, wie im Kriege, von der blossen Stillegung zu trennen, was auch für die materielle Auszehrung gilt. Nun mag man diese Unterschiede bewerten wie man möchte, wobei in jüngerer Vergangenheit immer gern der Friedensansatz des Humanismus herangezogen wurde. Dennoch bleiben die Auswirkungen die gleichen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2337350962733607329-4513109712311030544?l=encolpius-blickpunkt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/feeds/4513109712311030544/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2337350962733607329&amp;postID=4513109712311030544' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/4513109712311030544'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/4513109712311030544'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/2007/05/verfestigung.html' title='Verfestigung'/><author><name>Encolpius</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15971914464794739504</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://img87.imageshack.us/img87/3603/bildst9.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2337350962733607329.post-8395567199346285115</id><published>2007-05-10T20:13:00.000-07:00</published><updated>2007-05-10T20:20:24.280-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><title type='text'>Gleich und gleich?</title><content type='html'>Es ist für wahr eine Binsenweisheit, dass die Unterschiedlichkeit von Mann und Frau sich nicht nur über den kleinen Unterschied zwischen den Beinen definiert. Nur zu gern wird dies, aus dem Munde und der Feder eines Mannes, als Argument für die Trennung der Geschlechter empfunden. Dabei weiss doch ein Jeder, dass wahre Gleichberechtigung nur funktionieren kann, wenn sie die Unterschiedlichkeit anerkennt und zur Grundlage hat. Nur hat man das wohl im feministischen Übereifer dazu genutzt, den Mann für alles angeblich Schlechte verantwortlich zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun sind es die Männer, die beispielsweise "furchtbare" Kriege führen. Wobei es eigenartig anmutet, dass eine der Errungenschaften weiblicher Gleichberechtigungsbemühungen gerade das Recht ist, mit der Waffe in der Hand seinem Vaterlande zu dienen. Wohl bemerkt beschränkt sich das allein auf das Recht, die Pflicht wiederum bleibt allein beim Manne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aller feministischer Eifer mutet an, wie das Streben nach Ausgleich für jahrhundertelange angebliche Unterdrückung – vielleicht sogar nach Rache. Darüber kann ich als Mann nur müde grinsen, denn damit stellen sich die radikalen FeministInnen genau in die Ecke, wo die Selben jahrhundertelang das weibliche Geschlecht wohl gern gehabt hätten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich geselle mich gerne zu Frauen, gerade weil sie anders sind! Ich schätze sie nicht geringer, als einen Mann, in manchen Dingen sogar höher – Das macht der Unterschied!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2337350962733607329-8395567199346285115?l=encolpius-blickpunkt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/feeds/8395567199346285115/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2337350962733607329&amp;postID=8395567199346285115' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/8395567199346285115'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/8395567199346285115'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/2007/05/gleich-und-gleich.html' title='Gleich und gleich?'/><author><name>Encolpius</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15971914464794739504</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://img87.imageshack.us/img87/3603/bildst9.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2337350962733607329.post-3183152602079248451</id><published>2007-05-10T19:59:00.000-07:00</published><updated>2007-05-10T20:02:23.736-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedanken(fetzen)'/><title type='text'>Entwicklung - Tod - Freiheit</title><content type='html'>Endloses Gerede, wie in einer durchzechten Nacht, wo beim Fortschreiten der edel trinkenden Runde die Ähnlichkeit zu einem Diskussionskreis akademischer Kopflastigkeit immer stärker wird. Der Geist aus der Flasche...&lt;br /&gt;Das Denken schmerzt den Vielen. So dringen denn Worte sehr wohl ans Ohr, aber oh wehe, wenn sie im Hirn Gestalt annehmen sollen.&lt;br /&gt;Im Traum gibt es keine Gesetze und keine Logik begrenzt den Träumer. Für die Meisten spielt sich dort das wahre Leben ab...&lt;br /&gt;Und doch: Alle individuelle Beschränktheit endet mit dem Tod! Ist denn das Ziel, die Loslösung von den Erfordernissen der linearen Existenz? Das Sprengen der Fesseln, das Beseitigen der Grenzen, die absolute Bedürfnislosigkeit – Freiheit...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Zustand entgültiger Reife, in der Entwicklung, ist der Tod – Ist der Tod auch das Ziel?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wovor wir uns am meisten fürchten, ist das Erreichen unserer Ziele.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die menschliche und die individuelle Entwicklung vollzieht sich in Phasen, nicht in Stufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keine Phase individueller Entwicklung ist lediglich Potential von morgen oder übermorgen, sondern Bestandteil der Gegenwart.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist der Tod nun das Ziel? Nein! Denn Ziel des Lebens, ist das Leben!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2337350962733607329-3183152602079248451?l=encolpius-blickpunkt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/feeds/3183152602079248451/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2337350962733607329&amp;postID=3183152602079248451' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/3183152602079248451'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/3183152602079248451'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/2007/05/entwicklung-tod-freiheit.html' title='Entwicklung - Tod - Freiheit'/><author><name>Encolpius</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15971914464794739504</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://img87.imageshack.us/img87/3603/bildst9.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2337350962733607329.post-2442634538517094984</id><published>2007-05-10T13:41:00.000-07:00</published><updated>2007-06-23T20:03:54.997-07:00</updated><title type='text'>Auf geht es!</title><content type='html'>&lt;p&gt;Ich denke mal jeder, der das Satyricon von Petronius gelesen hat, weiss wer Encolpius ist. Wer dieses Werk noch nicht gelesen hat, sollte dies dringend nachholen! (Kleiner Tip am Rande...)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Warum Encolpius?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Durch die Augen des Encolpius wagte der Autor des Satyricon einen Blick auf Leben und Gesellschaft des Römischen Reiches im 1. Jahrhundert. Dieser Protagonist war eine Art "Anti-Held" und in der Weise seiner Sicht, sowie der gefährlichen Unkompliziertheit seiner Lebensplanung, mir nicht ganz unähnlich, um nicht zu sagen... Naja, der geneigte Leser weiss schon, was ich meine.&lt;br /&gt;Solche Sichtweisen und eine derartige Auffassung vom Leben sind wie geschaffen dafür, in abenteuerliche Situationen zu geraten und Dinge zu sehen bzw. zu erleben, welche die Sichtweise verändern - Oder auch nicht. Man ruht schließlich am Busen. Ich denke es wird nicht allzu schwer sein das schon herauszufinden. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Auch bei &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Titus_Petronius"&gt;Petronius&lt;/a&gt; habe ich Gemeinsamkeiten festgestellt. Ausser der Imitatio Vitiorum noch andere Imitationen. Wirklich! Natürlich wage ich nicht mich mit diesem Meister auf eine Stufe zu stellen, das obliegt dem "Publikum" und der geneigten Leserschaft. Wie man sieht ist meine geltungsbedürftige Selbstdarstellung hier, an dieser Stelle, nicht ganz ohne Eigennutz.&lt;br /&gt;Schelm? - Gesellschaftskritiker? - Taugenichts? - Karrierehengst? Oder sonstwas?&lt;br /&gt;Über derartige Fragen sollte sich jeder selbst eine Meinung bilden! Aber dabei sollte eines nicht vergessen werden: "Meinungen sind wie Arschlöcher, jeder hat eins..."&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Also auf gehts! Was hat man sonst zu tun, wenn der Priapus zornig ist? &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2337350962733607329-2442634538517094984?l=encolpius-blickpunkt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/feeds/2442634538517094984/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2337350962733607329&amp;postID=2442634538517094984' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/2442634538517094984'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2337350962733607329/posts/default/2442634538517094984'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://encolpius-blickpunkt.blogspot.com/2007/05/auf-geht-es.html' title='Auf geht es!'/><author><name>Encolpius</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15971914464794739504</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://img87.imageshack.us/img87/3603/bildst9.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
