Die neueste Debatte der Glos'schen 'Vollbeschäftigung' hat den Beigeschmack einer Drohgebärde, wenn im Zusammenhang dazu die 'Mindestlohndebatte' erwähnt wird. Daß sich das Arbeitgeberhetzblatt 'Bild' entblödet diese Debatte in der 'BAMS' anzuregen, darf dabei nicht wundern, sondern sollte vielmehr aufhorchen lassen. Denn nach Arbeitgeberlogik ist es keineswegs so, daß eine wie auch immer geartete 'Vollbeschäftigung' auch dazu dienlich ist, daß der gemeine 'Arbeitnehmer' von seinem 'Broterwerb' tatsächlich auch leben kann. Allein die 'Zumutbarkeit', die ja durch die Gesetze, im Zusammenhang mit der 'Agenda 2010', einhergehen, stark (um es freundlich auszudrücken) 'strapaziert' worden ist, ist Maßstab. Der feist sarkastische Kommentar eines CDU Ministerpräsidenten in Sachsen, daß es ja einen Mindestlohn gäbe, dessen Name sei 'Hartz 4', läßt Einiges erahnen am Kurs der Politik.
Montag, 31. März 2008
Mindestlohn und Vollbeschäftigung in Neusprech
Eingestellt von
Encolpius
um
15:27
Labels: Arbeit und Markt
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