Sowohl im Frieden, als auch im Kriege ist die größte Gefahr das Herausbilden von Automatismen, diese künden von Verfestigung in Struktur und Prozessen. Diese Verfestigung führt unaufhaltsam zur humanen, materiellen und ideellen Auszehrung und somit zum strukturellen Untergang.
Wird dieser Entwicklung nicht rechtzeitig entgegengewirkt, ist ein Anknüpfen an Werte, die sich als nutzbringend erwiesen haben, nicht mehr möglich. Denn der humanen und materiellen Auszehrung ist es zu verdanken, dass nützliche ideelle Werte, das heisst moralische und prozesssuale, nicht mehr von den verfestigten Problematiken getrennt werden können.
Bei der humanen Auszehrung ist die tatsächliche physische Zerstörung, wie im Kriege, von der blossen Stillegung zu trennen, was auch für die materielle Auszehrung gilt. Nun mag man diese Unterschiede bewerten wie man möchte, wobei in jüngerer Vergangenheit immer gern der Friedensansatz des Humanismus herangezogen wurde. Dennoch bleiben die Auswirkungen die gleichen!
Samstag, 12. Mai 2007
Verfestigung
Eingestellt von
Encolpius
um
11:49
Labels: Gedanken(fetzen)
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