Donnerstag, 10. Mai 2007

Gleich und gleich?

Es ist für wahr eine Binsenweisheit, dass die Unterschiedlichkeit von Mann und Frau sich nicht nur über den kleinen Unterschied zwischen den Beinen definiert. Nur zu gern wird dies, aus dem Munde und der Feder eines Mannes, als Argument für die Trennung der Geschlechter empfunden. Dabei weiss doch ein Jeder, dass wahre Gleichberechtigung nur funktionieren kann, wenn sie die Unterschiedlichkeit anerkennt und zur Grundlage hat. Nur hat man das wohl im feministischen Übereifer dazu genutzt, den Mann für alles angeblich Schlechte verantwortlich zu machen.

Nun sind es die Männer, die beispielsweise "furchtbare" Kriege führen. Wobei es eigenartig anmutet, dass eine der Errungenschaften weiblicher Gleichberechtigungsbemühungen gerade das Recht ist, mit der Waffe in der Hand seinem Vaterlande zu dienen. Wohl bemerkt beschränkt sich das allein auf das Recht, die Pflicht wiederum bleibt allein beim Manne.

Aller feministischer Eifer mutet an, wie das Streben nach Ausgleich für jahrhundertelange angebliche Unterdrückung – vielleicht sogar nach Rache. Darüber kann ich als Mann nur müde grinsen, denn damit stellen sich die radikalen FeministInnen genau in die Ecke, wo die Selben jahrhundertelang das weibliche Geschlecht wohl gern gehabt hätten.

Ich geselle mich gerne zu Frauen, gerade weil sie anders sind! Ich schätze sie nicht geringer, als einen Mann, in manchen Dingen sogar höher – Das macht der Unterschied!