Donnerstag, 10. Mai 2007

Entwicklung - Tod - Freiheit

Endloses Gerede, wie in einer durchzechten Nacht, wo beim Fortschreiten der edel trinkenden Runde die Ähnlichkeit zu einem Diskussionskreis akademischer Kopflastigkeit immer stärker wird. Der Geist aus der Flasche...
Das Denken schmerzt den Vielen. So dringen denn Worte sehr wohl ans Ohr, aber oh wehe, wenn sie im Hirn Gestalt annehmen sollen.
Im Traum gibt es keine Gesetze und keine Logik begrenzt den Träumer. Für die Meisten spielt sich dort das wahre Leben ab...
Und doch: Alle individuelle Beschränktheit endet mit dem Tod! Ist denn das Ziel, die Loslösung von den Erfordernissen der linearen Existenz? Das Sprengen der Fesseln, das Beseitigen der Grenzen, die absolute Bedürfnislosigkeit – Freiheit...

Der Zustand entgültiger Reife, in der Entwicklung, ist der Tod – Ist der Tod auch das Ziel?

Wovor wir uns am meisten fürchten, ist das Erreichen unserer Ziele.

Die menschliche und die individuelle Entwicklung vollzieht sich in Phasen, nicht in Stufen.

Keine Phase individueller Entwicklung ist lediglich Potential von morgen oder übermorgen, sondern Bestandteil der Gegenwart.

Ist der Tod nun das Ziel? Nein! Denn Ziel des Lebens, ist das Leben!